Seinen Ursprung hatte dieser Ort als Kurort für die englische Aristokratie, die Ende des 19. Jahrhunderts die Leidenschaft der englischen Königin Victoria für das schottische Hochland teilen wollten. Der Ort ist auch bekannt für seine 311 m lange Lachsleiter. Dort können die Fische vom Besucherzentrum bei ihrer Wanderung beobachtet werden.
Einer der landschaftlichen Höhepunkte auf einer Schottlandreise stellt Loch Tummel mit dem berühmten Queen's view dar. Er war einer der Lieblingsplätze von Königin Victoria und bietet an klaren Tagen ein grandioses Panorama, das sich vom See über das Rannoch Moor bis zu den Bergen von Glen Coe erstreckt. Dieser Blick und die Falls of Bruar, die Robert Burns schwärmersich besang, stellen noch heute touristische Hauptanziehungspunkte dieser Gegend dar, was sich jedoch nicht unbedingt positiv auf bisher relative unberührte Landschaft auswirkt.
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Folgt man der Straße entlang des Loch Tummel Richtung Westen, so zeichnet sich am Horizont zunehmend die Silhouette des markantesten Gipfels des schottischen Hochlandes ab. Shiehallion wird sehr oft als der schönste Berg Großbritanniens bezeichnet und seine ebenmäßige Pyramidenform wurde schon sehr oft zu wissenschaftlichen Vermessungen genutzt.
An seinem Fuße breitet sich der Loch Rannoch aus, der sich weit in das gleichnamige Moor hinein erstreckt. Einst ein dicht bewaldetes Gebiet stellt Rannoch Moor die größte zusammenhängende Moorlandschaft Großbritanniens dar.
Eine mystisch-düstere Landschaft, durchsetzt mit Wildbächen, verkrüppelten Bäumen und flechtenbewachsenen schwarzen Felsen. Die 400 Quadratkilometer große Wildnis ist eine der letzten Europas. Am westlichen Ufer des Sees erblickt man erstaunt im Niemandsland einen Bahnhof der West Highland Railway. Inmitten der Einöde wurde zu Zeiten Queen Victorias eine Bahnstation errichtet die heute ein Hotel beherbergt.
Wenn auch berühmt, so stehen diese Sehenswürdigkeiten in der Gunst der Besucher jedoch weit im Schatten des am meisten besuchten schottischen Schlosses. Am anderen Ende des Passes von Killiecrankie, dort wo die Schlucht in das Tal des Flußes Garry übergeht, liegt strategisch günstig Blair Castle.
Von dem, in weißem Kalk weithin leuchtenden und von ausufernden Parkanlagen mit alten Baumbeständen umgebenen, Besitz aus kontrollierten die Herzöge von Atholl den Zugang zu den, für das schottische Schicksal entscheidenden, Highlands, die nördlich des Schlosses in Form der Cairngorms, einer rauhen und nahezu baum- und strauchlosen Hochebene, ihren beklemmenden Anfang nehmen.








