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Bushaltestellen, die archaischen Steinmonumenten ähneln, sie deuten an, was die Hauptattraktionen von Lewis sind: Mythische Kultstätten und prähistorische Bauwerke die sich auf ein relativ kleines Gebiet im Westen der Insel konzentrieren. Weiter nördlich geht die Insel in eine Torflandschaft über, die am Küstensaum im wesentlichen der landwirtschaftlichen Nutzung dient und über keine wesentlichen landschaftlichen Höhepunkte verfügt. Lewis, gälisch Eilean Leòdhas, ist die größte Insel der Äusseren Hebriden mit der Hauptstadt Stornoway.

Die wirtschaftlichen Aktivitäten konzentrieren sich hier neben der Landwirtschaft auf den Fischfang und die Fischzucht. Auch der Tourismus stellt einen immer wichtiger werdenden Wirtschaftsfaktor dar, der auch andere Dienstleistungsbereiche verstärkt unterstützt. Wie auch auf den anderen Inseln müssen die Bauern hier zur Erhaltung ihres Lebensstandards zweigleisig fahren und in mehreren Berufen gleichzeitig arbeiten. Diese Fähigkeit, sich flexibel der momentanen Beschäftigungssituation anzupassen ist allgegenwärtig und eine hervorstechende Eigenschaft der Inselbewohner.

Im Süden teilt sich Lewis die unfruchtbare Bergkette um Ben Clisham mit der Schwesterinsel Harris während sie im nördlichen Teil in eine Torflandschaft übergeht, die am Küstensaum im wesentlichen der landwirtschaftlichen Nutzung dient und über keine wesentlichen landschaftlichen Höhepunkte verfügt. Erst am nordwestlichen Punkt der Insel wird die Eintönigkeit von Landschaft und Bebauung durch den Butt of Lewis, einer wild zerklüfteten Küstenlandschaft, doch noch zu einem landschaftlichen Höhepunkt umgewandelt.

Wild branden hier die Brecher des Atlantiks an die von einem Leuchtturm gekrönte Steilküste. Das Gestein (Lewis Gneiss) gehört zu den ältesten seiner Art auf der Erde und kann andernorts nur noch im Norden des schottischen Festlandes in Sutherland und im Osten Kanadas in gleicher Weise bestaunt werden.

Standing Stones von Callanish aus diesem Lewis-Gneiss geschlagen , sind das wohl beeindruckendste Zeugnis vorchristlicher Besiedlung der Hebriden und rangieren in der Bedeutung hinter der Kultstätte von Stonehenge an zweiter Stelle.

Man nimmt an, daß Priester, kundig der astronomischen Zusammenhänge, den Steinkreis für ihre Sternbeobachtungen nutzten, um den richtigen Zeitpunkt für die Aussaat der Feldfrüchte zu bestimmen. Es wird sogar vermutet, daß die Astronomen von Lewis schon lange vor Kopernikus der Ansicht waren, daß die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt ist.

Ein weiteres Relikt aus jenen frühen Tagen der Besiedlung sind die auf den Inseln und auf dem Festland verbreiteten Rundtürme, die sogenannten Brochs.

Auf Lewis kann man ein solches Exemplar in Form des relativ gut erhaltenen Dun Carloway Broch bewundern. Auf einer Halbinsel in der Bucht des East Loch Roag gelegen war der heilige Ort, heute von den Einheimischen Na Fir Breige genannt, in der Zeit seiner Blüte ein Ort der Begegnung, wo man auch die Bewohner anderer Inseln traf. Lewis war aber auch ganz besonders von den Raubzügen der Wikinger betroffen.